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Dreharbeiten zu Kirsten-Boie-Adaption „Weihnachten in Sommerby“ gestartet

  • Autorenbild: Toni Schindele
    Toni Schindele
  • 18. Nov. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Die ARD setzt die Verfilmungen der Sommerby-Romanreihe fort: Nahe Hamburg haben die Dreharbeiten zu „Weihnachten in Sommerby“ begonnen. Der neue Familienfilm entsteht erneut nach einer Vorlage von Kirsten Boie und führt die Geschichte rund um Martha, Mikkel und Mats fort – diesmal als Weihnachtsgeschichte an der Schlei.


Gruppenfoto vom Set der ARD-Produktion „Weihnachten in Sommerby“: Obere Reihe von links – Regisseurin Mia Spengler, Hanife Sylejmani (Aylin), Konstantin Riesen (Enes), Lotta Herzog (Martha), Johanna Gastdorf (Oma Inge) und Kamerafrau Christiane Buchmann. Untere Reihe von links – Helene Salame (Dilara), Samuel Muller (Mats) und Gregory Richters (Mikkel).
Bildnachweis: © SWR/Wüste Medien/Tatjana Balzer-Riesen

Mit „Weihnachten in Sommerby“ entsteht derzeit die zweite Sommerby-Verfilmung für die ARD. Produziert wird der Film erneut von SWR, NDR und Radio Bremen, die sich damit ein weiteres Mal einem der meistgelesenen Kinder- und Familienbuchzyklen der vergangenen Jahre widmen. Die Romanreihe von Kirsten Boie umfasst vier Hauptbände und gehört seit ihrem Erscheinen 2018 zu den prägenden Programmen des Verlags Oetinger. Nach der TV-Adaption des ersten Bandes „Ein Sommer in Sommerby“, die bei der linearen TV-Ausstrahlung Anfang Oktober 2025 im Ersten rund 800.000 Zuschauer erreichte, folgt nun eine weitere Verfilmung. „Weihnachten in Sommerby“ basiert auf dem Roman „Für immer Sommerby“, greift aber zusätzlich Elemente aus „Zurück in Sommerby“ auf. Das Drehbuch stammt – wie beim Vorgänger – von Catharina Junk. Für die Regie wurde jedoch Mia Spengler verpflichtet, die damit die Nachfolge von Mara Eibl-Eibesfeldt antritt.


Gedreht wird „Weihnachten in Sommerby“ seit Mitte November im Großraum Hamburg. Die Dreharbeiten sollen bis Mitte Dezember abgeschlossen sein, die Ausstrahlung im Ersten und in der ARD Mediathek ist für Weihnachten 2026 vorgesehen. Vor der Kamera bleibt ein großer Teil des Ensembles aus „Ein Sommer in Sommerby“ erhalten. Lotta Herzog führt die Besetzung erneut als Martha an, Gregory Richters und Samuel Muller spielen wieder die Brüder Mikkel und Mats, Johanna Gastdorf kehrt als Großmutter Inge zurück. Auch Katrin Wichmann und Denis Moschitto setzen ihre Rollen als Eltern Leonie und Nils fort, ebenso Helene Salame, Konstantin Riesen und Hanife Sylejmani als Dilara, Enes und Aylin. Ergänzt wird der Cast durch mehrere neue Figuren: Odine Johne übernimmt die Rolle der Maklerin Christin Ernst, Arazay Zink-Campus tritt als Rike auf, Gina Haller als Reporterin Nia Dallo. Inhaltlich folgt der Film dem Szenario eines Winteraufenthalts der Geschwister Martha, Mikkel und Mats bei ihrer Großmutter an der Schlei.


Die Kinder reisen ohne ihre Eltern an, die erst kurz vor Weihnachten nachkommen sollen. Doch vor Ort treffen sie auf ungewohnte Bedingungen: Statt Lichterglanz und Zimtduft erwartet sie ein nicht dekoriertes Haus, schlechtes Wetter und jede Menge Herausforderungen. Mikkel versucht, sich um die Hühner der Großmutter zu kümmern und sie zugleich vor einem Marder zu schützen. Mats ringt damit, sein Geheimnis mit Dilara nicht preiszugeben. Martha wiederum kämpft mit neuen Gefühlen. Gleichzeitig zeichnet sich ein Konflikt im Dorf ab: Ein beliebter Treffpunkt – das Schnasselbude-Café – steht vor dem Aus. Als ein Sturm über der Schlei tobt und der Strom ausfällt, verschärft sich die Lage weiter: Die geplante Aktion zur Rettung des örtlichen Treffpunkts muss abgesagt werden, die Weihnachtsvorbereitungen geraten ins Stocken, und ob die Eltern rechtzeitig eintreffen können, wird ungewiss. Doch je länger der Ausnahmezustand anhält, desto stärker rücken die Menschen in Sommerby zusammen – und langsam entsteht trotz aller Widrigkeiten eine weihnachtliche Atmosphäre.

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