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Kein Kinostart in Deutschland: „Ella McKay“ kommt direkt zu Disney+

  • Autorenbild: Toni Schindele
    Toni Schindele
  • vor 11 Minuten
  • 2 Min. Lesezeit

Nachdem der ursprünglich geplante Kinostart bereits vor rund einem Monat gestrichen worden war, ist nun endgültig klar: „Ella McKay“ wird hierzulande nicht auf der großen Leinwand zu sehen sein. Stattdessen hat Disney den Film offiziell für eine exklusive Auswertung bei Disney+ terminiert.


Szene aus „Ella McCay“: Eine junge Frau steht angespannt einem älteren Mann gegenüber.
Bildnachweis: © 20th Century Studios

Bereits kurz nach dem schwachen Abschneiden an den US-Kinokassen hatte sich abgezeichnet, dass „Ella McKay“ in Deutschland keinen regulären Kinostart mehr erhalten würde. Der zunächst angesetzte Starttermin war ohne Ersatz gestrichen worden, eine neue Kino-Perspektive ergab sich seither nicht. Nun hat Disney die Entscheidung bestätigt und den Film direkt in die Streamingverwertung überführt. In Deutschland wird „Ella McKay“ ab dem 5. Februar 2026 exklusiv bei Disney+ verfügbar sein. Der Film ist die jüngste Regiearbeit von James L. Brooks, der nach rund 15 Jahren erstmals wieder einen Spielfilm inszenierte. Erzählt wird die Geschichte einer jungen Vizegouverneurin, die nach dem überraschenden Rückzug ihres politischen Mentors an die Spitze eines US-Bundesstaates rückt und dabei zwischen öffentlicher Verantwortung, familiären Spannungen und persönlicher Überforderung navigieren muss.


Die Hauptrolle übernimmt die jüngst für „Hamnet“ Oscar-nominierte Emma Mackey, unterstützt von einem prominent besetzten Ensemble, darunter Jamie Lee Curtis, Woody Harrelson und Albert Brooks. Produziert wurde der Film unter dem Label 20th Century Studios. In den USA startete „Ella McKay“ landesweit in rund 2.500 Kinos, erreichte am Eröffnungswochenende jedoch lediglich etwas mehr als zwei Millionen US-Dollar. Bereits in der zweiten Woche brachen die Einnahmen um fast 80 Prozent ein; nach zwei Wochen lag das US-Einspiel bei rund vier Millionen Dollar. Angesichts eines geschätzten Produktionsbudgets von etwa 35 Millionen US-Dollar galten diese Zahlen branchenweit als deutliches Warnsignal. Zahlreiche Kinos reduzierten daraufhin die Spielzeiten oder nahmen den Titel frühzeitig aus dem Programm. Auch das Medienecho fiel überwiegend zurückhaltend bis kritisch aus, was eine nachhaltige Nachfrage zusätzlich bremste.


Dass der Film in den USA überhaupt ins Kino kam, soll bereits ein Entgegenkommen seitens Disney gewesen sein, zumindest wenn man einem hartnäckigen Gerücht Glauben schenken möchte. Denn wie der US-Filmjournalist Jeff Sneider vor mittlerweile mehr als zwei Jahren im November 2023 berichtete, sei die Freigabe für „Ella McKay“ möglicherweise Teil eines internen Deals gewesen. Demnach habe 20th Century Studios dem langjährigen Studio-Veteranen James L. Brooks das erwachsene Ensemble-Drama unter der Voraussetzung ermöglicht, dass er sich im Anschluss an ein Sequel zu „Die Simpsons – Der Film“ binde. Eine offizielle Bestätigung für ein solches Abkommen oder für konkrete Pläne zu einem zweiten Simpsons-Kinofilm gibt es bislang nicht; auch Disney und 20th Century Studios äußerten sich dazu nicht.

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