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Netflix verfilmt Brettspiel „Zug um Zug“: Ben Mekler und Chris Amick schreiben Drehbuch

  • Autorenbild: Toni Schindele
    Toni Schindele
  • vor 22 Minuten
  • 2 Min. Lesezeit

Netflix scheint Gefallen an Brettspielen gefunden zu haben. Erst im Oktober 2025 wurde bekannt, dass sich der Streamingdienst die Rechte an „Die Siedler von Catan“ gesichert hat – nun soll „Zug um Zug“ folgen.


Spielszene aus dem Brettspiel „Zug um Zug“ mit einer Stadtkarte von New York, auf der farbige Waggons Eisenbahnstrecken markieren; rechts daneben das rote Netflix-Logo vor schwarzem Hintergrund.
Bildnachweis: (l) JIP, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons (r) JDK777, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Wie das US-Branchenmagazin Deadline zunächst exklusiv berichtete, hat Netflix die Rechte an dem Brettspiel „Zug um Zug“ erworben, das international unter dem Titel „Ticket to Ride“ vertrieben wird. Der Vertrag umfasst demnach sowohl fiktionale als auch non-fiktionale Formate und eröffnet dem Streamingdienst die Möglichkeit, neben einem Spielfilm auch weitere Projekte für Film und Fernsehen zu realisieren. Priorität hat jedoch zunächst eine Film-Adaption, die sich bereits in Entwicklung befindet. Mit dem Drehbuch wurden Ben Mekler und Chris Amick beauftragt. „Zug um Zug“ wurde 2004 vom britischen Spieleautor Alan R. Moon veröffentlicht und entwickelte sich rasch zu einem internationalen Erfolg. Das Spiel, das den Aufbau von Eisenbahnstrecken auf einer stilisierten Nordamerika-Karte in den Mittelpunkt stellt, wurde im Erscheinungsjahr mit dem Kritikerpreis „Spiel des Jahres“ ausgezeichnet und zählt bis heute zu den einflussreichsten modernen Brettspielen.


Weltweit wurden seit der Veröffentlichung mehr als 20 Millionen Exemplare verkauft, das Spiel ist in über 30 Sprachen erschienen und bildet die Grundlage für zahlreiche Varianten und Erweiterungen. So gibt es auch deutschlandspezifische Ableger wie „Zug um Zug Deutschland“ oder „Zug um Zug Berlin“, doch abseits vom Setting steht immer der Aufbau eines Eisenbahnnetzes im Zentrum, bei dem Spieler Strecken beanspruchen, indem sie farblich passende Karten ausspielen und ihre Waggons auf dem Spielplan platzieren. Punkte ergeben sich aus der Länge genutzter Strecken sowie aus geheim gehaltenen Zielkarten, die bestimmte Stadtverbindungen vorgeben und bei Nichterfüllung zu Punktabzügen führen. „Zug um Zug“ ist für zwei bis fünf Spieler konzipiert und wird ab einem Alter von acht Jahren empfohlen.

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