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Neuer Rekord für Raccoon City: „Resident Evil“ wird erfolgreichster Film der Reihe

Autorenbild: Toni Schindele
Toni Schindele
vor 3 Minuten
2 Min. Lesezeit

Zach Creggers „Resident Evil“ hat weltweit mehr als 300 Millionen US-Dollar eingespielt. Damit ist die Neuverfilmung inzwischen der erfolgreichste Kinofilm der Reihe und zugleich einer der größten Horrorhits des Jahres.


Eine Person kämpft sich in einer verschneiten Straßenszene aus „Resident Evil“ zwischen Autos und Trümmern durch eine blutige Auseinandersetzung.
Bildnachweis: © Sony Pictures / Constantin Film / Dušan Martinček

Rund 320 Millionen US-Dollar hat „Resident Evil“ bislang weltweit umgesetzt. Damit zieht der Film an „Resident Evil: The Final Chapter“ vorbei, der mit rund 314 Millionen US-Dollar seit 2017 den Reihenrekord hielt. Eine Fortsetzung der bisherigen Kinoreihe ist der neue Film allerdings nicht: Zach Cregger erzählt eine eigenständige Geschichte auf Grundlage der gleichnamigen Videospielreihe von Capcom. Im Mittelpunkt steht der Krankenhauskurier Bryan, der auf einem Auftrag nach Raccoon City mit den Folgen eines Seuchenausbruchs konfrontiert wird. Der Abstand zum bisherigen Reihenrekord ist noch gering, dürfte sich aber weiter vergrößern: „Resident Evil“ läuft weiterhin in zahlreichen Ländern im Kino. Entscheidend für das Überschreiten der 300-Millionen-Marke war zuletzt vor allem China.


Dort spielte der Film zum Start allein mehr als 40 Millionen US-Dollar ein und erreichte damit den stärksten Auftakt eines Horrorfilms seit zwei Jahren. Schon zuvor hatte sich ein ungewöhnlich großer Erfolg abgezeichnet: In Nordamerika eröffnete „Resident Evil“ mit rund 60 Millionen US-Dollar und übertraf den bisherigen Startrekord der Reihe von „Resident Evil: Afterlife“ um mehr als das Doppelte. „Resident Evil“ gehört damit inzwischen auch zu den 20 weltweit erfolgreichsten Filmen des Jahres 2026 und liegt unter den Horrorfilmen hinter „Obsession – Du sollst mich lieben“ und „Backrooms“ auf Rang drei. Zum Vergleich: „Scream 7“ kam in diesem Jahr auf rund 214 Millionen US-Dollar.


Bemerkenswert sind diese Zahlen nicht zuletzt angesichts der vergleichsweise engen Zielgruppe solcher Horrorproduktionen: Creggers Film läuft in den USA mit einem R-Rating und in Deutschland mit einer FSK-Freigabe ab 16 Jahren. Trotz dieser Einschränkungen konnte sich „Resident Evil“ damit auch gegenüber vielen deutlich breiter zugänglichen Filmen behaupten. Bei einem Produktionsbudget von rund 75 Millionen US-Dollar hat „Resident Evil“ inzwischen mehr als das Vierfache seiner Herstellungskosten eingespielt. Zwar lässt sich daraus angesichts zusätzlicher Ausgaben für Marketing und Verleih sowie des Anteils der Kinos kein unmittelbarer Gewinn ableiten, doch die bisherigen Einspielergebnisse machen deutlich, dass der Neustart der Reihe auch wirtschaftlich ein Kinoerfolg ist.

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