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Oscar-Academy benennt Preisträger der Scientific and Technical Awards 2026

  • Autorenbild: Toni Schindele
    Toni Schindele
  • vor 41 Minuten
  • 2 Min. Lesezeit

Die Oscar-Academy hat bekanntgegeben, welche technischen und wissenschaftlichen Innovationen sie in diesem Jahr bei den sogenannten Scientific and Technical Awards auszeichnet.


Drei goldene Oscar-Statuetten stehen nebeneinander auf schwarzen Sockeln – Symbolbild für die Scientific and Technical Awards der Oscar-Academy.
Bildnachweis: vkstudioo / Canva Pro

Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences hat bekanntgegeben, dass sie 2026 insgesamt 15 wissenschaftliche und technische Leistungen würdigt, die von 27 Preisträgern verantwortet werden. Die Verleihung findet am 28. April im Academy Museum of Motion Pictures statt. Mit den Scientific and Technical Awards ehrt die Academy seit 1931 Innovationen, deren Wirkung sich über Jahre bewährt hat und die unabhängig von einem konkreten Produktionszeitraum maßgeblich zum Fortschritt der Filmherstellung beigetragen haben. Anders als bei den regulären Academy Awards steht hier nicht ein einzelnes Werk im Fokus, sondern der langfristige Nutzen von Geräten, Verfahren, Software oder ingenieurwissenschaftlichen Lösungen.


Academy-CEO Bill Kramer und Academy-Präsidentin Lynette Howell Taylor erklärten zur Bekanntgabe der Preisträger in einer Pressemitteilung: „Die Academy fühlt sich geehrt, die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger der Scientific and Technical Awards bekannt zu geben, deren außergewöhnliche Leistungen weiterhin die Kunst und das Handwerk des Filmemachens prägen.“ Ihre Innovationskraft, ihr Engagement und ihre technische Expertise hätten die Branche nachhaltig beeinflusst und eröffneten Filmschaffenden neue Möglichkeiten des Erzählens. Auch Darin Grant und Rachel Rose, Co-Vorsitzende des Scientific and Technical Awards Committee, betonten den praktischen Stellenwert der prämierten Entwicklungen.


„Die diesjährigen Auszeichnungen feiern eine globale Gemeinschaft von Innovatorinnen und Innovatoren, die einige der komplexesten technischen Herausforderungen der Branche lösen“, erklärten sie. Die Bandbreite reiche von sichereren praktischen Effekten bis hin zu neuen Maßstäben in Stop-Motion-Animation und Tonrestaurierung – Technologien, die heute fest im filmischen Alltag verankert seien.


Die ausgezeichneten Leistungen der Scientific and Technical Awards 2026 in der Übersicht:


Technical Achievement Awards:

  • Brent Bell für die Entwicklung sicherer, kleiner bleifreier pyrotechnischer Vorrichtungen.

    Josef Köhler für erste im großen Maßstab verfügbare bleifreie pyrotechnische Vorrichtungen.

  • Ian Medwell für bleifreie pyrotechnische Effekte für Filmproduktionen im Vereinigten Königreich

  • Andrea Weidlich für die Forschung zu geschichteten Materialien im Manuka-Renderer.

  • Luca Fascione für Design und Entwicklung des Material-Layering-Systems bei Wētā FX.

    Vincent Dedun, Emmanuel Turquin und Jonathan Moulin für die Entwicklung des Materialsystems Lama bei Industrial Light & Magic.

  • Josh Bainbridge, Nathan Walster für das Layered-Shading-System bei Framestore.

  • Bret St. Clair, Marc-André Davignon, Pav Grochola, und Edmond Boulet-Gilly für Zeichen-, Brushing- und Linework-Tools bei Sony Pictures Imageworks.

  • Baptiste Van Opstal, Jeff Budsberg, Michael Losure, Jon Lanz und Eszter Offertaler für ein Werkzeugset für stilisierte Animation bei DreamWorks Animation.

  • Benjamin Graf für die Entwicklung der Dialogrestaurierungssoftware dxRevive Pro.

  • John Ellwood und Jeff Bloom für die Auto-Assembly-Software Titan für digitale Tonbearbeitung.

  • Marc Joel Specter für das Kraken Dialogue Editors Toolkit.

  • Paul Debevec für die Grundlagenarbeit zu High-Dynamic-Range- und imagebasierter Beleuchtung.


Scientific and Engineering Award:

  • Jamie Caliri und Dyami Caliri für die Entwicklung und Weiterentwicklung der Stop-Motion-Software Dragonframe.

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