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Schauspieler, Regisseur und Sundance-Gründer Robert Redford im Alter von 89 Jahren verstorben

  • Autorenbild: Toni Schindele
    Toni Schindele
  • 16. Sept. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Robert Redford ist tot. Der Schauspieler, Regisseur, Produzent und Mitbegründer des Sundance Film Festivals ist im Alter von 89 Jahren in seinem Haus im US-Bundesstaat Utah verstorben. Das bestätigte seine Sprecherin.


Schauspieler, Regisseur und Sundance-Gründer Robert Redford im Alter von 89 Jahren verstorben
Bildnachweis: (l) U.S. Embassy photographer JP Evans, Public domain, via Wikimedia Commons (r) Ken Dare, Los Angeles Times, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Robert Redford, geboren am 18. August 1936 in Santa Monica, prägte seit den späten 1960er-Jahren das US-Kino. Mit Filmen wie „Der Clou“, „Jenseits von Afrika“ oder „Zwei Banditen“ gehörte er über Jahrzehnte zu den bekanntesten Namen Hollywoods. Zwischen 1973 und 1976 war er der kommerziell erfolgreichste Schauspieler an den Kinokassen. Als Regisseur debütierte er 1980 mit dem Familiendrama „Eine ganz normale Familie“, das ihm den Oscar für die beste Regie einbrachte. Insgesamt inszenierte er neun Spielfilme, darunter „Quiz Show“ und „Von Löwen und Lämmern“. 2002 wurde er mit einem Ehrenoscar für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Neben seiner Karriere auf der Leinwand gründete Redford 1980 das Sundance Institute, aus dem das bis heute einflussreiche Sundance Film Festival hervorging – ein zentraler Motor für die amerikanische Independent-Szene.


Bereits vor einigen Jahren zeigte sich Redford zufrieden mit seinem Lebensweg. „Ich würde alles wieder so machen, auch die Fehler, die gehören dazu, das ist Teil des Lebensprozesses“, sagte er 2013 der Deutschen Presse-Agentur. Bedauern äußerte er höchstens im Privaten – Details darüber gab er nicht preis. Auf die Nachricht seines Todes reagierten zahlreiche Weggefährten und Prominente. Schauspielerin Meryl Streep erklärte gegenüber dem Branchenmagazin Deadline: „Einer der Löwen ist von uns gegangen. Ruhe in Frieden, mein lieber Freund.“ Mit ihr stand Redford 1985 für „Jenseits von Afrika“ vor der Kamera. Schriftsteller Stephen King würdigte ihn auf der Kurznachrichtenplattform X als Teil eines „neuen und aufregenden Hollywoods in den 70er- und 80er-Jahren“. Robert Redford starb, wie seine Sprecherin bestätigte, friedlich im Schlaf – „umgeben von seinen Lieben“.

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